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		<title>BDG Düsseldorf</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten aus der Gestalterszene</description>
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			<description>Aktuelle Nachrichten aus der Gestalterszene</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 06 Mar 2012 10:14:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>August Macke unterwegs. Die Reisen des Künstlers</title>
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			<description>24.2. – 28.5.2012 zeigt das August Macke Haus Bonn erstmals seine Reiseeindrücke</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Aus Anlass des 125. Geburtstages von August Macke (1887 – 1914) widmet sich das August Macke Haus erstmals den zahlreichen Reisen des Künstlers. Seit Jahrhunderten treiben die Faszination des Unbekannten und die Suche nach neuen Impulsen für das eigene Œuvre die Künstler in die Ferne. Auch August Macke spürte die Sehnsucht nach landschaftlich und kulturell reizvollen Regionen und Städten. Obwohl er nur 27 Jahre alt wurde, hat er in seinem kurzen Leben dennoch viele Länder gesehen, denn seit 1904 unternahm er fast jedes Jahr eine oder mehrere Reisen. </span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Erste „Kunstreisen“ führten den jungen Studenten an den Rhein und in die Eifel. Zwei Mal brach er nach Italien auf - das klassische Ziel europäischer Bildungsreisender – und setzte sich in mehreren oberitalienischen Städten mit hochrangigen Kunstwerken vergangener Epochen auseinander: 1905 zusammen mit seinem Freund und späteren Schwager Walter Gerhardt und 1908 in Begleitung seiner Freundin Elisabeth und ihres Onkels Bernhard Koehler. Mehrfach fuhr er nach Holland und Belgien, einerseits um sich hier an der See zu erholen, andererseits aber vor allem der Kunst wegen.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Zudem bereiste er die damals wichtigsten Metropolen in Europa - London und Paris. Auch hier standen Museen und Galerien an erster Stelle des Programms. Doch faszinierten ihn auch großstädtisches Flair und Treiben, das er auf sich wirken ließ und künstlerisch verarbeitete. Besonders Paris als führendes Zentrum der avantgardistischen Kunstströmungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bot dem aufstrebenden Künstler bei insgesamt vier Besuchen in den Jahren 1907, 1908, 1909 und 1912 immer wieder neue Inspirationen für sein eigenes Werk und die Gelegenheit, Kontakte zu gleich gesinnten Künstlern wie Robert Delaunay sowie Sammlern und Galeristen zu knüpfen.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Berühmt geworden ist August Mackes letzte Fahrt, die Tunisreise, die der orientbegeisterte Künstler im April 1914 – nur wenige Monate vor seinem Kriegstod – zusammen mit den Schweizer Malern Paul Klee und Louis Moilliet unternahm. Erstmals verließ er Europa und tauchte in eine ihm völlig fremde Kultur und Landschaft ein, die er gänzlich neue visuelle Eindrücke von Licht und Farbigkeit abgewann. </span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ein wichtiger Aspekt fast aller Reisen Mackes ist auch das Vergnügen, einen Urlaub in ausgelassener Gesellschaft von guten Freunden und Familienangehörigen zu erleben und sich mit seinen Reisegefährten intellektuell auszutauschen. Seine Touren gingen dabei nicht zwingend auf eigene Initiative zurück. Häufig wurden sie durch glückliche familiäre sowie freundschaftliche Umstände und Kontakte begünstigt oder erst durch Mäzene aus dem privaten Umfeld des Künstlers ermöglicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Die Ausstellung präsentiert zahlreiche Werke von August Macke, die im Kontext seiner Reisen entstanden, vorrangig Zeichnungen und Aquarelle, die er während seiner Touren anlegte, sowie einige Gemälde. Sie reflektieren, welche Landschaften, Motive und künstlerischen Vorbilder ihn besonders fesselten und inspirierten. Ergänzt werden sie von Dokumenten, Briefen und Ansichtskarten, die August Macke und seine Begleiter während der&nbsp; </span>Reisen an Familie und Freunde schrieben, sowie von historischen Postkarten und Reiseführern, die die Reiseziele des Künstlers veranschaulichen und die Reiseverläufe nachvollziehbar machen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:14:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Simone Nieweg. Gärten / Felder</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=121&#38;cHash=c6b109ea72</link>
			<description>8.2. – 29.4.2012 zeigt die Kunsthalle Bielefeld Arbeiten der Fotografin</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1962 in Bielefeld geborene Fotografin Simone Nieweg war Meisterschülerin und danach Assistentin von Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit den späten 1980er Jahren widmet sie ihr Werk der Landschaft. Dabei richtet sich ihr Interesse bislang ausschließlich auf die von Menschenhand geschaffene Kulturlandschaft, nicht auf scheinbar unberührte Natur und auch nicht auf die bloß der Erholung dienenden Parks und Ziergärten. So zeigen ihre Bilder Wiesen und Äcker, Feld- und Forstwege, Weinberge und Obstbäume und oft die Gemüsefelder, Kleintierställe, Treibhäuser und Schuppen auf sogenanntem Grabeland. Ihre großformatigen Farbfotografien zeigen keine klassischen Landschaftsveduten, vielmehr periphere und durch Nützlichkeit gekennzeichnete Orte. Ihre häufig in der Nähe ihres Lebensmittelpunkts Düsseldorf am Niederrhein, in Westfalen, aber auch in Frankreich gefundenen Motive müssen nicht direkt verortbar sein. Vielmehr stehen die Bilder allgemeingültig für Landschaft in Mitteleuropa. Dabei nutzen ihre Kompositionen vorhandene Strukturen wie Wege, Bäume oder geometrische Felder als gliedernde Grundelemente. Die häufig nach oben geschobene Horizontlinie, vor der sich die Bildelemente zu staffeln scheinen und der wolkenlose und farblich undefiniert erscheinende Himmel lassen ihre sorgfältig komponierten Fotografien zeitlos und als unaufgeregt inszenierte „Lyrische Dokumentationen“ (Heinz Liesbrock) erscheinen. Vom 12. Februar bis zum 27. Mai ist eine große Ausstellung mit Fotografien der Künstlerin Simone Nieweg unter dem Titel „Natur der Menschen. Landschaftsfotografien“ im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop zu sehen. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Carl Strüwe. Reisen in unbekannte Welten</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=120&#38;cHash=136f1d3dc6</link>
			<description>5.2. – 13.5.2012 stellt die Kunsthalle Bielefeld in einer Retrospektive das Werk des Bielefelder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bielefelder Grafiker und Fotograf Carl Strüwe (1898–1988) ist ein bedeutender, aber noch nicht wirklich entdeckter Fotograf des zwanzigsten Jahrhunderts: Seine Landschafts- und Reisefotografie auf den Spuren der Hohenstaufen in Italien setzt Maßstäbe in der fotografischen Historiografie.&#8232;Mit dem Werkkomplex der »Formen des Mikrokosmos«, die von 1926 bis 1959 entstehen, schafft er als erster Fotograf ein eigenständiges künstlerisches Werk auf der Grundlage der Mikrofotografie. In den 1950er Jahren fanden Arbeiten von Carl Strüwe Eingang in die Fotoavantgarden seiner Zeit, so in Ausstellungen und Publikationen der Bewegung „The New Landscape“ um György Kepes am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA, sowie der Gruppierung „Subjektive Fotografie“ um Otto Steinert in Saarbrücken. Bis heute werden seine Mikrofotografien international gezeigt, publiziert und gesammelt. Hinzu kommen Reisefotografien, Alpenlandschaften in Fotografien&#8232;und Gemälden, freie Zeichnungen und Druckgrafik sowie Werbegrafik und Werbefotografie für die Bielefelder Grafische Industrie, der er als Gebrauchsgrafiker beruflich über 50 Jahre verbunden war. Sein fotografisches Werk, das er 1981 zu einem wesentlichen Teil (426 Originalabzüge) der&#8232;Kunsthalle Bielefeld übergab, und insbesondere die Werkgruppe der Mikrofotografien, sind in ihrer Komplexität ein bis heute ungehobener Schatz. Nachdem sein Schaffen in letzter Zeit national und international verstärkt Beachtung erfahren hat, wird Strüwes Werk in einer umfassenden Retrospektive vorgestellt, die neben dem Hauptkomplex der Mikrofotografien von den frühen Zeichnungen des 18-Jährigen bis zur Malerei des Spätwerks erstmals einen Überblick über sein Gesamtwerk gibt. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Kunsthalle Bielefeld und des Bielefelder Kunstvereins in&#8232;Zusammenarbeit mit dem Carl-Strüwe- Archiv.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MÉNAGE À TROIS. Warhol, Basquiat, Clemente</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=119&#38;cHash=799c4f9b5a</link>
			<description>10.2. – 20.5.2012 zeigt die Bundeskunsthalle Bonn drei Künstler der New Yorker Kunstszene der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Sie ist vital, kreativ <br />und medial offener denn je, sie bietet gerade jungen Talenten eine Spielfläche <br />voller Möglichkeiten. Traditionen werden hinterfragt auf der Suche nach <br />Innovation, und so bringen die Künstler mit Graffitis die Kunst auf die Straße <br />und lassen in den Ateliers Alltägliches in ihre Kunst Einzug finden, die Malerei <br />steht im Vordergrund.</p>
<p>Drei der einflussreichsten Künstler dieser Zeit, Andy Warhol (1928 – 1987), Jean-Michel Basquiat (1960 – 1988) und Francesco Clemente (geb. 1952), werden in dieser Ausstellung vorgestellt – mit Einzelwerken, die das unterschiedliche künstlerische Temperament belegen und einen Einblick in die individuelle Haltung geben, und vor allem mit den legendären Collaborations als Zeugnisse der Unterschiedlichkeit, aber auch der gegenseitigen Wertschätzung, entstanden in <br />einer intensiven Arbeitsphase zwischen 1983 und 1985.<br /><br />Während Andy Warhol, wichtiger Vertreter der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführt, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend-ausdrucksvollen Geste, einer Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus den Graffitis kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol zu Warhols Arbeiten. Die Gemälde Francesco Clementes, ein Vertreter der Transavanguardia, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal.<br /><br />Warhol ist 1983 bereits 55 Jahre alt und blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück u.a. mit der Factory, dem Interview-Magazin, The Velvet Underground, Studio 54...) und sein Werk ist malerisch klar definiert, er nutzt das kollektive Bildgedächtnis, Ikonen der Kunstgeschichte und Medien.</p>
<p>Clemente, damals 31-jährig, kommt aus einer anderen Tradition. Er zieht erst 1981 nach New York und hat unter anderem während seiner längeren Indienaufenthalte gemeinschaftliches Arbeiten als Verschmelzung geistiger Haltungen für sich entdeckt. Seine Themen sind Fragen nach dem Innen und Außen, dem Selbst und den Anderen, dem Körperlichen und Psychischen. </p>
<p>Auch die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Schriftstellern, von der in der <br />Ausstellung zwei Werke zu sehen sind, zeigt ein anderes Verständnis der <br />Kollaboration.</p>
<p>Kollaborationen</p>
<p>So zeichnet sich die Zusammenarbeit von Warhol, Basquiat und Clemente – laut Keith Haring 1988 eine Art „körperliche Konversationen“ – dadurch aus, dass sich drei sehr unterschiedliche Künstler mit bereits klar ausgeprägten Profilen, Interessen und Themenkreisen begegnen.</p>
<p>Jeder der drei begann mit vier Gemälden und einer Zeichnung, die in der Folge zu einem der beiden anderen Künstler transportiert wurden, wodurch jeder auf das bereits Gezeichnete, Gemalte oder Gedruckte reagieren konnte. Die Zusammenarbeit war intensiv und äußerst produktiv. Aufgrund der außerordentlich differierenden künstlerischen Handschriften können die jeweiligen künstlerischen Beiträge deutlich unterschieden werden: Warhols Siebdrucke, Basquiats Ölkreidezeichnungen und Xerokopien und Clementes malerische Visionen. Für alle drei spielt Sprache und Schrift eine große Rolle.</p>
<p>Der gegenseitige Einfluss – vor allem bei Warhol und Basquiat – prägte aber auch die individuellen Werke, und so beginnt Warhol nach mehr als 20 Jahren wieder mit der Hand zu malen und Basquiat in der Folge mit der Siebdrucktechnik zu arbeiten.</p>
<p>Die Gemeinschaftsbilder zeigen deutlich, wie sensibel die drei Künstler auf den <br />Beitrag der anderen reagierten und das Bestehende respektierten, modifizierten oder wenig übermalten; der respektvolle Umgang der Künstlern untereinander, die Wertschätzung und selbstverständliche gegenseitige Akzeptanz ist in den Werken ablesbar.</p>
<p>Das Künstlerische impliziert Einmaligkeit und vor allem Individualität – die eigene Handschrift. Die Gemeinschaftswerke der drei Künstler brechen spielerisch mit dem Begriff der Individualität, ohne die Autorenschaft zu leugnen, und beziehen ihre Spannung aus den konträren malerischen Gesten. In ihrem Facettenreichtum spiegeln die Collaborations die Zeit, die (Pop-)Starrolle, den Ruhm und das neue Selbstverständnis der Künstler, die (kunsthistorische) Vorbilder, Alltägliches und Zeitgenössisches mit einer frischen, neuen Selbstverständlichkeit ‚benutzen‘; sie spiegeln ihre Wertvorstellungen, ihre Traditionen, ihre unterschiedlichen Weltsichten und ihre gegenseitige Faszination.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 10:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Sturm. Zentrum der Avantgarde</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=118&#38;cHash=2c9c4ceae2</link>
			<description>13.3. – 10.6.2012 zeigt das Von der Heydt-Museum in Wuppertal als einziges Museum in Europa wahre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der „Sturm“ das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der „Blaue Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.<br />&nbsp;<br />Die Galerie „Der Sturm“ war nicht nur ein Ort mit hochkarätiger zeitgenössischer Kunst, sie war auch ein Ort der Kunstvermittlung und eine Experimentierbühne. Sie veranstaltete Dichterlesungen und Abende mit neuer Musik, und Herwarth Walden gab bereits seit 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“ heraus, die das zentrale Diskussionsforum für alle Ideen und Strömungen der modernen Kunst, Musik und Dichtung war.<br /><br />Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts präsentierten sich im „Sturm“: Kokoschka, Kandinsky, Macke, Marc, Delaunay, Chagall, sowie Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy, die Dichter Alfred Döblin, Theodor Däubler und August Stramm und die Komponisten Schönberg, Schreyer und Walden selbst. Im „Sturm“ entstand aus der gelebten Kunst ein epochales Gesamtwerk, das auf ganz Europa ausstrahlte. Die Zeitschrift „Der Sturm“ und die Galerie waren nicht nur das geistige Zentrum Berlins, sie waren für rund 20 Jahre die künstlerische Mitte Europas.<br />&nbsp;<br />Wurzeln hatte „Der Sturm“ aber auch in Wuppertal und im Rheinland, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der in (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler verheiratet, die als Dichterin und Zeichnerin eine expressio nistische Ausnahmeerscheinung war. Im Rheinland war die avantgardistische Kunst bereits präsent, so auch im Barmer Kunstverein unter der Leitung von Richart Reiche. Daneben pfl egten Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden einen engen Kontakt zum „Blauen Reiter“ und zu dem rebellischen Wiener Kreis um Karl Kraus, Adolf Loos und Oskar Kokoschka. <br />&nbsp;<br />Die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ erforscht jetzt die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums und stellt sie im Frühjahr 2012, exakt 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie, zum ersten Mal in so großem Umfang vor. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mehr als 30 Kunstwissenschaftler haben vielfältige Aspekte des „Sturm“ intensiv beleuchtet und erforscht, die in einem umfangreichen Katalog zu einer spannenden Lektüre versammelt sind.<br />&nbsp;<br />Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, aus der Berlinischen Galerie in Berlin, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, aus der National Gallery in Washington usw. Neben den neuen Erkenntnissen zur Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts, verspricht die Ausstellung mit ihren bedeutenden Werken ein Fest für die Augen zu werden! Das Von der Heydt-Museum präsentiert diese Meisterwerke, wahre Ikonen der Moderne, als einziges Museum in Europa und nur vom<br />13. März bis 10. Juni 2012.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Mensch und seine Objekte. Fotografische Sammlung</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=117&#38;cHash=011483d755</link>
			<description>25.2. – 29.4.2012 zeigt das Museum Folkwang die Entwicklung seiner Fotosammlung zu diesem Thema</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kein Feld der fotografischen Praxis, das faszinierender ist als die Darstellung des Menschen. Hier ist unsere Geschichte auf mehreren Ebenen lesbar: In Bildern von Individuen und Typen erkennen wir die Konventionen der Gesellschaft und die Sprache der Körper, wir entdecken eine vergangene Welt von Lebensweisen und Ritualen und stellen vor Inszenierungen unterschiedlicher Rollenspiele Vermutungen<br />über die Identität der Dargestellten und die Individualität der Fotografen an. Die Ausstellung Der Mensch und seine Objekte beschränkt sich nicht auf Darstellungsweisen des Porträtierens seit dem 19. Jahrhundert, sondern stellt den fotografierten Mensch der Objektwelt gegenüber, als Zeuge der alltäglichen<br />Erfahrung und als Repräsentant menschlicher Produktivität.</p>
<p>Das Museum Folkwang zeigt mit über 200 Werken die umfangreichste Schau aus seinem Bestand und präsentiert damit gleichzeitig die Entwicklung der Sammlung. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem 20. und 21. Jahrhundert, sie umfasst Werke der künstlerischen, der angewandten und punktuell auch der Amateurfotografie. Der Aufbau der Sammlung folgte nicht nur einer fotohistorische Perspektive, sondern einer fotografischen Praxis, die die unterschiedlichen Funktionen und Anwendungsbereiche berücksichtigt.</p>
<p>Die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang wurde 1978 gegründet. Seither ist kontinuierlich gesammelt und ein internationales Ausstellungsprogramm realisiert worden. Die Fotografische Sammlung zählt zu den herausragenden europäischen Museumssammlungen und umfasst mehr als 55.000 Werke. Ihre Entstehung und ihr Aufbau wurde wesentlich durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Presse-Stiftung NRZ und zahlreiche staatliche und private Förderer ermöglicht. Seit 1999 unterstützt der Verein „Förderer der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang“, die Entwicklung mit einem Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Fotografie.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 14:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemalter Film. Plakate von Renato Casaro</title>
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			<description>4.2. – 15.4.2012 zeigt das Museum Folkwang, Essen, zwei neue Ausstellungen aus den Bereichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutsche Plakat Museum präsentiert in dieser Ausstellung einen Überblick von Plakaten, die von einem außergewöhnlichen Künstler gestaltet wurden. Renato Casaro, geboren 1935 in Treviso, gilt als einer der letzten großen Plakatmaler, der mit seinen Arbeiten die internationale Welt der Filmplakate über Jahrzehnte hinweg beeinflusste.</p>
<p>Die Einzigartigkeit seiner Arbeitsmethode liegt in der gewissenhaften Ausführung seiner Studien zum Plakat. Der Künstler behandelt seine Vorzeichnungen, so als wären sie das eigentliche Endprodukt und nicht das in Auftrag gegebene Plakat. Diese aufwendig gestalteten Gemälde konnten zur Schattenzeit von Casaro drucktechnisch nicht adäquat wiedergegeben werden, so dass diese fast mehr gesucht sind<br />als die Plakate selbst.</p>
<p>Die Ausstellung umfasst drei Zeitabschnitte und innerhalb dieser werden Plakate zu bestimmten Film-Genres gezeigt für die Casaro gearbeitet hat. Zu seinen Arbeiten gehören Plakate für berühmte Monumentalfilme wie beispielsweise Der letzte Kaiser, für Mafiasagas und Es war einmal in Amerika sowie für Fantasy-Filme wie Momo. Die Entwicklung zu den Plakaten wird von der Idee über die Skizze hin zum Gemälde und zum Plakat mehrfach in der Ausstellung nachgezeichnet.</p>
<p>So konsequent wie Casaro seinen malerischen Stil entwickelt hat, so konsequent hat er das Genre des Filmplakats verlassen, als die Fotografie und die strengen Vorgaben zum Corporate Design seine künstlerische Freiheit einschränkte.</p>
<p>Mit den Arbeiten von Casaro wird ein Schwerpunkt auf das Filmplakat gesetzt, der in weiteren Ausstellungen im Jahre 2012 und 2013 fortgeführt wird.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Chris Killip. arbeit/work</title>
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			<description>4.2. – 15.4.2012 zeigt das Museum Folkwang, Essen, zwei neue Ausstellungen aus den Bereichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum Folkwang zeigt einen Werküberblick des Fotografen Chris Killip. Nach der Retrospektive von Joel Sternfeld, einem dezidierten Farbfotografen, stellen wir mit Killip einen außergewöhnlichen Schwarz-Weiß-Fotografen vor, dessen Werk sich durch ein hohes Maß an Empathie, subtile Beobachtung des Geschehens und eine präzise Darstellungsweise auszeichnet. Die Ausstellung umfasst 126 Fotografien aus der Zeit von 1969 – 2005. Die regionalen und lokalen Bezüge im Werk Chris Killips gaben der britischen Fotografie der 1970er Jahre Impulse, die bis zu den Farbbildern zeitgenössischer Dokumentarfotografen erkennbar bleiben.</p>
<p>Im thematischen Fokus steht die Auseinandersetzung mit den tiefgreifenden soziokulturellen und strukturellen Veränderungen im Zusammenhang mit der Deindustrialisierung Nordenglands. Dabei werden durchaus Erinnerungen an den Strukturwandel im Ruhrgebiet wach. Gezeigt werden mit der auf der Isle of Man entstandene Serie oder der Arbeit über das jahrhundertealte Brauchtum der Pilger im Westen von Irland auch Killips frühe Portraitaufnahmen, in denen sich das tiefe Interesse des Fotografen am Menschen ablesen lässt.</p>
<p>Chris Killip (geboren 1946 in Douglas auf der Isle of Man) begann seine fotografische Karriere als Assistent von Adrian Flowers in London und arbeitete ab 1969 als freier Fotograf. Er ist Gründungsmitglied der Side Gallery in Newcastle upon-Tyne, wo er als Direktor und Kurator zahlreiche Fotografieausstellungen organisierte. Ab 1973 wurden zahlreiche Einzelausstellungen von Killips Werken, der seit 1991 Professor für Fotografie an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts ist, gezeigt.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>State of the Art Photography</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=114&#38;cHash=2ee44c61f8</link>
			<description>4.2. – 22.5.2012 vorgestellt im NRW-Forum Düsseldorf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fotografie befindet sich in einem großen Wandel.</p>
<p>Es ist nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik und Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen - aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.</p>
<p>»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, Teilnehmer am Advisory Board der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte Andreas Gursky, Thomas Seelig, Andréa Holzherr, F.C. Gundlach, Thomas Weski, Udo Kittelmann, Werner Lippert nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 41 Künstler vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen. </p>
<p>Renaissance der Themen</p>
<p>Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der klassischen Themen in der Fotografie wie die Landschaft oder das Porträt, aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat. </p>
<p>Aus Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earth. Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen ist. </p>
<p>Ästhetik der wissenschaftlichen Betrachtungsweise</p>
<p><span style="font-weight: normal;">Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen wie die Recherche auf den Spuren der Menschheit oder den Biografien von Jugendlichen. Diese </span>Fotografien sind vergleichbar mit dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannistos Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.</p>
<p>Auffällig ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen - sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.</p>
<p>In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem NRW-Forum Düsseldorf entstand parallel zur Ausstellung der Bildband »<i>State of the Art Photography</i>« im Verlag Feymedia. Es stellt die 41 internationalen Künstler auf jeweils 6 Seiten vor, mit Bio- und Bibliografien und Abbildungen ihrer Arbeiten. Das rund 264 Seiten starke Buch ist eine unabhängige, zweisprachige Hardcover Publikation, die sich an ein Publikum richtet, das heute schon wissen möchte, was morgen in der Kunst- und Fotoszene angesagt sein wird. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keith Haring. Short Messages</title>
			<link>http://bdgduesseldorf.de/index.php?id=223&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113&#38;cHash=5ec6986d69</link>
			<description>22.1. – 6.5.2012 zeigt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen Poster und Plakate aus den Jahren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kein anderer hat der amerikanische Popkünstler die Sprache der zeichenhaften Reduktion geprägt: Keith Haring, jung verstorbenes Popidol und Shootingstar der Kunstszene der 1980er Jahre, wurde vor allem durch seine Kurznachrichten bekannt. In der New Yorker U-Bahn setzte er die im schnellen Vorbeieilen leicht erfassbaren Short Messages bereits früh ein. Sein Strahlenbaby eroberte umgehend die Herzen der Menschen und wurde zum weitverbreiteten und leicht verständlichen Zeichen. Durch die Fokussierung auf die Kunst im öffentlichen Raum gehört er auch zu den großen Gestaltern im Bereich von Poster und Plakat.</p>
<p>Seine Themenpalette reicht hier von Postern für eigene Ausstellungen und Hinweisen zu kulturellen Veranstaltungen über klassische Werbung bis zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Bereits sein erster Plakatentwurf 1982 wandte sich gegen Atomkraft. Ebenso setzte sich Haring gegen Drogen ein und nach seiner Aidserkrankung war es vor allem dieses Thema, das ihn beschäftigte. Zahlreiche seiner eigenen Ausstellungen ließ er mit Originalentwürfen bewerben. Dabei wählte er zu der Einzelausstellung bei seinem wichtigsten Galeristen Tony Shafrazi 1984 die gesamten bis dahin entwickelten Short Messages als eine Art Wimmelbild unter dem Titel <i>If you want to see more…</i></p>
<p>Wie Andy Warhol wollte Haring die Kunst in alle Bereiche des Lebens integrieren und scheute sich so auch nicht in kommerziellen Gebieten der Gestaltung zu arbeiten. Gerade die Werbekampagnen, die er für Swatch, Lucky Strike oder auch die schwedische Marke Absolut Vodka entwarf, legen hiervon Zeugnis ab.</p>
<p>Haring erkannte sofort, dass das Plakat das perfekte Medium zur Verbreitung von Werbe- und anderen Nachrichten ist. Zwischen 1982 und 1990 – Haring starb im Februar dieses Jahres an Aids – hat er nicht weniger als 85 eigenhändige Entwürfe zu Postern und Plakaten geschaffen. Allein diese große Zahl zeugt davon, wie wichtig ihm die Gestaltungsform war. Dank der Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg können nun in der LUDWIGGALERIE die kompletten Entwürfe gezeigt werden.</p>
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			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 09:55:00 +0100</pubDate>
			
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